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Verband der PSD Banken e.V. verleiht Journalistenpreis „Finanzen im Alter“

20.09.2008 - Verband der PSD Banken e.V. verleiht Journalistenpreis „Finanzen im Alter“

Bonn, den 24.09.2008: Der Verband der PSD Banken e.V. hat in Bonn im Rahmen seines Verbandstages an diesem Mittwoch den Journalistenpreis „Finanzen im Alter“ verliehen. Ausgezeichnet wurden jeweils drei Beiträge in den Kategorien Print sowie Radio/TV/Online, die sich in herausragender Weise mit dem ausgeschriebenen Thema befassen.

 

Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Die siebenköpfige Preisjury bestimmte die Gewinner aus insgesamt 31 Einsendungen und legte dabei Kriterien wie fundierte Recherche, Nutzwert und kreativen Themenansatz zugrunde. Den Juryvorsitz führte in diesem Jahr der Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Roland Tichy.

 

Den ersten Preis in der Kategorie Print-Medien erhielten Joachim Reuter und Frank Donovitz vom Wochenmagazin stern für ihre zwölfseitige Titelgeschichte „Riester für alle“ im stern-Journal. Der in der sonstigen Berichterstattung oftmals sperrig dargestellte Inhalt Riester-Rente wird durch eine sprachlich äußerst überzeugende Art und Weise sowie eine gelungene Bildsprache umfänglich und sehr nutzwertig dargestellt. Die differenzierte Betrachtung nach Altersgruppen und weiterführende Infoboxen runden den hervorragenden Gesamteindruck ab.
 
Den zweiten Preis erhielt Ariane Lauenburg von FINANZTEST für ihren Bericht „Nett beraten – Geld verloren“. Anhand von Fallbeispielen beleuchtet die Redakteurin den wichtigen Aspekt gezielter Finanzberatung für ältere Menschen. Der Artikel deckt nicht nur Fehlverhalten auf, sondern besticht durch Appelle und Ratschläge an ältere Leser, sich gezielt auf Beratungssituationen vorzubereiten. Den Preis nahm der Chefredakteur von FinanzTest, Hermann-Josef Tenhagen, entgegen.

Den dritten Platz erhielt Diana Zinkler vom Hamburger Abendblatt. Im Wochenend-Journal führt die Redakteurin auf zwei Seiten ein sehr persönliches Zwiegespräch über ihre Erwartungen an ihre eigene Rente in der Zukunft. Mit dem Artikel „Wenn ich einmal arm und alt bin“ gelingt es Diana Zinkler geschickt, den Leser fachlich zu informieren und auf mögliche Probleme aufmerksam zu machen.

 

Den ersten Platz in der Kategorie Radio/TV/Online erreichte Yvonne Unger mit einem 26-minütigen Radiobeitrag „Leipzig statt Mallorca. Westsenioren suchen Billig-Ruhestand in Deutschlands Osten“ des öffentlich-rechtlichen Senders Bayern 2. Die hohe Anzahl an Interviewpartnern gewährt den Zuhörern eine differenzierte Betrachtungsweise des im Beitrag behandelten Themas. Die Ausgewogenheit bei der Auswahl der zu Wort kommenden Gesprächspartner ist nach Ansicht der Jury die grundlegende Basis der sorgfältig recherchierten und vorzüglich aufbereiteten Reportage.

 

Der zweite Preis in dieser Kategorie erhielten Sonja Kolonka und Barbara Claesges vom Westdeutschen Rundfunk. In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzen¬trale NRW ist es den beiden Journalistinnen gelungen, eine Feldstudie zur Beratung von Senioren bei Finanzdienstleister kurz und lebendig zu dokumentieren. Eine hohe allgemeine Verständlichkeit, ein interessantes Storytelling und die Überprüfung verschiedener Regionen des Bundeslandes NRW runden den aus Sicht der Jury gelungenen Beitrag ab.

 

Den dritten Platz in der Kategorie Radio/TV/Online erzielten Brigitte Watermann, Hannah Wilhelm-Fischer und Sibylle Wartlick von BörseOnline. Den Redakteurinnen ist es gelungen, den sehr hohen Nutzwert der im Heft abgedruckten achtteiligen Serie im Internet noch zu steigern. Die eingereichten Internetseiten bieten ein beeindruckendes Komplettpaket zum Thema Altersvorsorge. Die Darstellung von verschiedenen Strategien für wechselnde Lebensabschnitte ergibt zusammen mit den eingebauten Tools und der mediengerechten Darstellung ein hervorragendes Stück journalistischer Arbeit.

 

 „Das diesjährige Motto „Finanzen im Alter“ ermöglichte die Einreichung eines breiten Spektrums an journalistischen Arbeiten. Auch das Thema der Finanzberatung von Senioren wurde facettenreich beleuchtet und führte zu einer interessanten Diskussion in der Jury“, sagt Rudolf Conrads, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der PSD Banken e.V. Die Laudatio hielt der Vorsitzende der Preisjury, der Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Roland Tichy: „Mir ist besonders aufgefallen, dass gerne beim Thema „Finanzen im Alter“ schnell unterstellt wird, dass alle Senioren vermögend sind. Wir wissen aber: Die Realität sieht anders aus“. Gemeinsam mit Rudolf Conrads beglückwünschte er die Gewinnerinnen und Gewinner.

 

Journalistenpreis "Finanzen im Alter", ausgeschrieben vom Verband der PSD Banken e.V.:

 

Die Preisträger:

 

Kategorie Radio/TV/ Online:
1. stern, „Riester für alle“, Joachim Reuter und Frank Donovitz
2. FINANZTEST, „Nett beraten – Geld verloren“, Ariane Lauenburg
3. Hamburger Abendblatt, „Wenn ich einmal arm und alt bin“, Diana Zinkler

 

 Kategorie Print:

1. Bayern 2, „Leipzig statt Mallorca. Westsenioren suchen Billig-Ruhestand in Deutschlands Osten“, Yvonne Unger
2. Westdeutscher Rundfunk (Redaktion Markt), „Bankentest – Beratung für Senioren“, Sonja Kolonka und Barbara Claesges
3. BörseOnline, „Heute schon an morgen denken“, Brigitte Watermann, Hannah Wilhelm-Fischer und Sibylle Wartlick

 

Die Jury:

 

Vorsitz: Roland Tichy

Chefredakteur WirtschaftsWoche

 

Weitere Mitglieder:

 

Dr. Jens Ochel

bonoTV GmbH

 

Irmtraut Pütter

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen

 

Stefan Rullkötter

Redakteur EURO/Finanzen (Preisträger 2007)

 

Thomas Linke

R+V Versicherung AG

 

Rudolf Conrads

Vorstandsvorsitzender Verband der PSD Banken e.V.

 

Ein Foto der Preisträger kann auf Wunsch zugesandt werden.

 

Pressekontakt:
Verband der PSD Banken e.V.
Olaf M. Willems

Tel. 0228/95904-140

olaf.willems(at)vpsd.de

 

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